Historische Daten im Überblick
Frühe Siedler
Der die fruchtbare Ebene überragende, weit sichtbare Hohenasperg hat schon die Steinzeitmenschen angezogen. Für die seit 7000 Jahren hier siedelnden Menschen hat der Hohenasperg eine politische und kulturelle Bedeutung
650 bis 400 v. Chr.
Sitz mächtiger Keltenfürsten, überregional bedeutsames Zentrum in frükeltischer Zeit.
Römer und Germanen
Römer und germanische Stämme drängen ab 100 v.Chr. in das Gebiet der Kelten.
Um 500 n. Chr.
Das Land um den Asperg ist Grenzgebiet zwischen Alemannen und Franken. Die Franken errichten zur Sicherung ihrer Südgrenze eine Burg auf dem Hohenasperg.
600 bis 700 n. Chr.
Zeit der Christianisierung: Sitz einer Urpfarrei und christlicher Mittelpunkt der Gegend.
Herrschaftszentrum der Grafen
Der Berg ist Sitz eines fränkischen Adligen und Zentrum des Glemsgaus. 819 Erste urkundliche Nennung Aspergs. Die Adligen befestigen die Burg und erweitern ihren Machtbereich. Um 1300 erheben die Grafen von Asperg das Dorf auf dem Berg zur Stadt. 1304 wird die Stadt Asperg erstmals urkundlich erwähnt.
Im Besitz des Hauses Württemberg
1308 Graf Ulrich II. von Asperg verkauft seine Herrschaft an Graf Eberhard I. von Württemberg. Zum Stadtrecht auf dem Berg kommt ein Amtssitz mit Gerichtsbarkeit. Im 16. Jh. wird die Burg zur großen Renaissancefestung „Landesfestung“ ausgebaut.
Um 1530 wird die Stadt an den Fuß des Berges verlegt. Durch die damit verbundenen armseligen wirtschaftlichen Verhältnisse gehen die Stadtrechte und Freiheiten verloren, Asperg wird um 1718 zum Dorf. Die Belagerungen der Festung bringen viel Leid über die Bevölkerung.
Erst 1875 erhielt Asperg wieder den Status einer Stadt. Im 18. Jh. verliert die Festung ihre militärische Bedeutung. Sie wird Garnison und Staatsgefängnis.
Heute
Justizvollzugskrankenhaus und sozialtherapeutische Klinik des Landes.
